Dies und Das

Mittwoch, 1. Februar 2012

Lebenszeichen

Hurra, wir leben noch ... ;-)

Drache1 ist zwar immer noch völlig MUTTIert und Drache2 ist schwer am ackern, aber hey! - Es gibt uns noch!
Und laut Blogcounter scheinen auch viele von euch die Hoffnung noch nicht aufgegeben zu haben, was uns narrisch freut!

Hier eine Frage von Bloggerin Nessi:
Wie sortiert ihr eure Bücher?
Büchersortieren

Ich hatte mal den Ehrgeiz mein heimisches Bücherregal bibliothekskonform zu sortieren *hüstel*

Alsoooooo ....
Romane im linken Regal (zweireihig und auch daraufliegend, ca. 3m) sowie im rechten Regal mittig
Geschenk-, Spruch- und Humorbücher im obersten Brett rechtes Regal,
Sprachkurse, Reiseführer und Bildbände unterstes Brett,
Kinderbücher, Fotoalben, Comics und Klassiker im kompletten 3. Regal

Dazu kommen noch diverse Stapel auf, unter und neben dem Nachtkästchen, das Regal im Wohnzimmer (Fotoalben, Hobbybücher, Zeitschriften ...), Kochbücher in der Küche etc.

Ergo: Ich sortiere meine Bücher nach Lust und Laune. Was ich gerne und oft lese steht in der vordersten Reihe griffbereit.

Das erklärt auch warum das Trennkostbuch in der allerhintersten, verstaubtesten Ecke steht ;-D

Dienstag, 25. Januar 2011

Wie rette ich meine Gemeindebücherei - die englische Variante

Das dumme an Dingen, die man so nebenbei erfährt, ist ja, dass man selten einen Stift zur Hand hat um die richtigen Informationen sofort aufzuschreiben.

So ging es mir auch vor zwei Tagen, als ich während einer Autofahrt im Radio folgende Nachricht hörte:
"Im englischen blablablubb sollte die Bücherei aus Kostengründen geschlossen werden. Die dortigen Bürger wollten ihre Bücherei aber behalten und was taten die findigen Engländer dafür? Sie liehen sich Bücher aus. Und zwar ALLE Bücher! In den Regalen der Bücherei fand sich kein einziges Buch mehr."

Ende vom Lied: Die Bücherei wird nicht geschlossen. Immerhin scheint es ein großes Interesse in der Bevölkerung für ihren Erhalt zu geben.

Und wenn ich jetzt noch irgendwo die Quelle zu dieser Nachricht gefunden hätte, dann würde ich sie auch verlinken. So aber bleibt es wie bei allen Dingen, die man "vom Hörensagen" kennt: Man kann's glauben - muss aber nicht.

Euer Drache1

PS: Ich stelle mir grad ein ganzes Dorf mit Schubkarren, Leiterwägen und Körben bepackt beim Extrem-Ausleihing vor.

PPS: Derzeit ist es auf dem Blog ja sehr ruhig. Den Grund dafür kann ich hoffentlich bald verraten.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Das teuerste Buch der Welt

Das bisher teuerste Buch der Welt wurde bei Sothebys für 8,6 Millionen Euro verkauft. Das ist ein Budget von dem Bibliotheken nur träumen können ...

"Die Vögel Amerikas"

Dagegen kann man die Gesamtausgabe von William Shakespeares Werken aus dem Jahr 1623 schon fast als Schnäppchen bezeichnen.

Dienstag, 9. November 2010

Fotowettbewerb der Südtiroler Bibliotheken

Wer liest am Schönsten?
Leseorte_01_Marialuise_Pranter

Bitte auf das Bild klicken, um noch mehr wunderschöne Leserfotos zu bewundern.

Samstag, 6. November 2010

Der Bibliotheksbär

Unsere treue Leserin Maze hat zwar keinen Drachen, aber ein Bibliotheksbärchen gefunden.

bibliotheksbaer

Vielleicht ein entfernter Verwandter des St. Gallener Bärs? ;-)

Eine Bibliotheksordnung

... von 1899 aus dem Gewerbemuseum Zürich.

Art. 1 Der Lese- und Zeichnungssaal der Bibliothek ist unentgeltlich für jeden Erwachsenen, der sich genügend ausweist geöffnet.
An Werktagen vormittags 10 - 12 Uhr und nachmittags 4 - 8 Uhr.
An Sonntagen während des Winterhalbjahres (mit Ausnahme der hohen Feiertage): vormittags 10 - 12 Uhr

Art. 2 Der ... Bibliothekkatalog liegen im Lesezimmer für die Besucher zur Einsicht auf. Zu weiterer Anleitung für die Benutzung der Bibliothek, sowie zur Raterteilung hat sich der Besucher an den diensttuenden Beamten zu wenden.

Art. 4 Zum Pausen, sowie zur Verwendung von Farbstift ist die Erlaubnis des Bibliothekars erforderlich ; die Benutzung von Tinte, Tuschen etc. ist untersagt.

Art. 5 .... Aus der Bibliothek entlehnte Gegenstände dürfen von dem Entlehner nur mit Zustimmung des Bibliothekars und nach vorgenommener Notiznahme seitens des letztern an eine andere Person abgegeben werden. Wenn für den Entlehner ein Bürge haftet, so ist dessen Einverständnis schriftlich einzuholen.
(soviel zu dem Argument "Ich habs meiner Freundin geliehen und die wollte das eigentlich zurückbringen...")

Art. 6 ... bleibt diese [schriftliche Mahnung] ohne Erfolg, so wird der Gegenstand unter einer Erhebung einer Gebühr von 50 Rp. amtlich abgeholt.

Art. 7 Die aus der Bibliothek bezogenen Gegenstände sind mit der grössten Schonung zu behandeln ...

Art. 9 [zum Wunschbuch] Einzeichnungen ungebührlicher Art sind strengstens untersagt.

Art. 10 Die Räume der Verwaltung und der Büchersammlung dürfen von den Besuchern nicht betreten werden. Der Verkehr zwischen Besuchern und Beamten hat sich auf das Notwendige zu beschränken.

Art. 11 Laute Unterhaltung sowie das Rauchen ist untersagt.

Allzuviel scheint sich in den Bibliotheksordnungen der letzten 110 Jahre nicht geändert zu haben. Wenn man über die immer häufiger werdenden 24-Stunden-Öffnungen von Lesesälen einmal absieht. :-D

Freitag, 1. Oktober 2010

Die "least-wanted"-Liste

Sehr kurzweilig geschriebene Kolumne im SZ-Magazin über die "meist-ausgemisteten Bücher".

Bitte klicken zum weiterlesen

Dienstag, 28. September 2010

Ebooks ausleihen

Sind Ebooks eigentlich auch von der Buchpreisbindung betroffen?
Da ich noch nie ein solches gekauft habe, kenne ich mich in diesem Punkt nicht aus. Bisher hat es einfach noch kein E-Reader geschafft mich von seinen Vorteilen zu überzeugen.

"Sie können 200 Bücher mitnehmen!" - Ich kann aber immer nur eines lesen

"Sie nehmen kaum Platz weg!" - Stimmt. Dafür muss ich aber auf längeren Reisen und / oder bei exzessiven Gebrauch auch noch das Stromkabel mitschleppen.

Außerdem liebe ich es ein Buch zu "fühlen". Ich brauche das Gewicht in der Hand, das raue Seitenpapier und den modrigen Duft alter Bücher. Bibliotheksdrache eben ;-D

ABER ich weiß, dass man Ebooks nicht immer kaufen muss, sondern auch kostenlos entleihen kann. Zwei Stadtbüchereien habe ich schon gefunden, die eine Virtuelle Bibliothek anbieten.
Als Beispiel verwende ich jetzt die Stadtbücherei München.

Jeder Benutzer kann sich dort rund um die Uhr Ebooks, Zeitschriften und Audiodateien ausleihen. Im Grunde funktioniert das kaum anders als in der realen Bibliothek. Man sucht nach dem gewünschten Buch, legt es in sein Bibliothekskörbchen und anschließend braucht man nur einen gültigen Benutzerausweis.
Damit registriert man sich, lädt das gewünschte Buch herunter und hat dann zeitlich begrenzt seine Freude daran.
Die Leihfristen unterscheiden sich allerdings je nach Titel. Manche Ebooks kann man zwei Wochen oder länger behalten, andere sind schon nach 7 Tagen nicht mehr einsehbar.
Je nach Freigabestatus kann man sich seine Lieblingsszenen aber auch Ausdrucken.

Fazit: Das virtuelle Bibliotheksangebot wird es wohl doch noch schaffen mich von Ebooks zu überzeugen ;-D

Mittwoch, 7. Juli 2010

Bookcrossing

Jeder Lesesüchtige kennt die Situation. Das Bücherregal quillt über, die gebundenen Schätzchen werden schon in dritter Reihe aufgestellt und gestapelt und der treusorgende Lebens(abschnitts)partner lässt zur Sicherheit den Statiker kommen, um die Traglast des Bodens zu überprüfen.

Und obwohl wir wissen, dass weder in den Regalen, noch auf dem Boden, dem Fensterbrett oder dem zweckentfremdeten Fernsehkasten noch Platz ist und sich der BuB (= Berg ungelesener Bücher) inzwischen mit dem Mount Everest messen könnte - wir können halt doch nicht an einer Buchhandlung vorbei gehen. Oder an der vielversprechenden Flohmarktkiste voller angestaubter Klassiker.

Dabei sind - seien wir ehrlich - nicht wenige Fehlkäufe in dieses Sammelsurium aus Literatur geraten. Manchmal versprechen Klappentext und Cover eine tolle Geschichte und am Ende legt man das Buch enttäuscht zur Seite. Es soll Menschen geben, die können ihre Bücher dann tatsächlich wegwerfen.
Ich gehöre nicht dazu. Ein Buch wegzuwerfen geht einfach nicht. Genausogut könnte man mich zwingen, kleine Hunde zu foltern.

ABER: Vielleicht gefällt ja jemand anderem mein Buch? Irgendwo in der großen weiten Welt gibt es jemanden, der dieses Buch unbedingt haben will.
Und dafür gibt es Bookcrossing .
Der Slogan dieser Bewegung lautet "Make the world a library" und ist ähnlich wie das immer beliebter werdende Geocaching aufgebaut. Man registriert erst sich selbst und dann seine Bücher kostenlos, stattet die Bücher mit Etiketten (zum Selbstausdrucken oder zum Bestellen) und ihrer ganz individuellen BICD-Nummer aus und entlässt sie anschließend in die Freiheit.

Zum Beispiel in einem Bahnhofsschließfach oder auf der Parkbank oder im Zoo oder im Café ...
Manche Cafés und auch Büchereien haben inzwischen richtige Bookcrossing-Regale aufgebaut. Im Idealfall wird der Finder auf die Seite bookcrossing.com gehen, die BCID eingeben und kurz erzählen, wo er das Buch gefunden hat, wie es ihm gefiel und an wen er es weitergegeben / oder wo er es wieder freigelassen hat. So gehen die Bücher um die Welt.

Wenn man ein bestimmtes Buch haben will, kann man sogar danach suchen und dem Eigentümer eine liebe Tauschanfrage schicken. Büchersendungen kosten bei der Post nämlich nur 65 Cent ;-D

Dienstag, 6. Juli 2010

Welt-Kuss-Tag

Welt-Kuss-Tag? Hä?
Was hat ein Tag an dem man die Welt bzw. deren Einwohner küssen sollte / wollte mit Bibliotheken zu tun?

Eine kreative Antwort dazu liefert "Freihändig".

Gibt's den Weltkusstag auch als Computerspiel?

Gefunden bei blogbibliothek.ch

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Die Bibliotheks - Drachen

Von Bibliotheken, Drachen und Leseratten

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Wer wir sind

Wir sind zwei Bibliotheksassistentinnen, im Volksmund auch "Bibliotheksdrachen" genannt, aus Bayern. Drache1 arbeitet in einer kleinen Museumsbibliothek, während Drache2 in einer großen Universitätsbibliothek arbeitet. Beide Bibliotheken möchten wir aus Gründen der Anonymität nicht mit Namen nennen.

Was wir wollen

Wir möchten mit diesem Blog über die Arbeit, die Bibliotheken und Bibliothekare tagtäglich leisten, berichten. Außerdem möchten wir Lesetipps geben, besonders schöne Bibliotheken vorstellen und Vorurteile gegen unseren Berufsstand entweder bestätigen oder hinwegfegen ;-D

Wieso "Bibliotheksdrachen"?

Verzweifelter Ausruf eines angehenden Doktoranden: "Je älter und wertvoller das Buch, desto größer der Drache, der es bewacht."

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Online seit 2713 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 11. Apr, 10:14

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