Bibliothek(are) im Film

Donnerstag, 2. Februar 2012

Library Rocks!

Frisch hochgeladenes Schmankerl
Funny Library Montage

Mein Favorit ist das Krümelmonster *rofl*

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Die Matrix

Soeben bei Bibliothekarisch.degefunden:

Die Bibliotheksmatrix!
Library Revolutions

Sehr kreatives Werbevideo der Unibibliothek von Kansas.

Montag, 27. September 2010

Rockender Bibliothekar

Was alles passieren kann, wenn man nachmittags durchs Fernsehprogramm zappt. Eine mir bis dato unbekannte Kinderserie zeigt einen rockenden Bibliothekar.

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Die Szene konnte ich nur in der englischen Version finden. Bitte aufs Bild klicken.

PS: Disney hats verbrochen ;-)

Mittwoch, 15. September 2010

Pleasantville

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Das Leben des Teenagers David verläuft ziemlich unspektakulär. Mädchen spricht er nur aus der Ferne an, seine Eltern sind geschieden, seine Zukunftsperspektiven lausig und seine Zwillingsschwester Jennifer ist der festen Überzeugung von der "cooleren Seite der Gebärmutter" zu stammen.

Vor dem grauen Alltag flüchtet er sich in die schöne Scheinwelt der Schwarzweiß-Serie "Pleasantville". In Pleasantville sind alle freundlich zueinander, alles geht seinen geregelten Gang und der größte Notfall für die Feuerwehr ist eine Katze im Baum. Jennifer hält allerdings nichts davon sich mit ihrem Bruder den Pleasantville-Marathon anzusehen und bei dem Streit darüber zerbricht die Fernbedienung. Ein mysteriöser Fernsehmechaniker überreicht den beiden eine ganz besondere Fernbedienung - mit der sich die Geschwister versehentlich nach Pleasantville befördern.

Während David versucht seine Rolle als "Bud Parker" bestmöglichst zu spielen, will sich Jennifer mit ihrer neuen Identität als biedere "Mary-Sue" nicht abfinden. Durch sie lernen die Teenager von Pleasantville unter anderem, dass es mehr gibt als nur Händchen halten. Und während sich die Teenager auf den Rücksitzen ihrer Cabrios vergnügen, Rock'n Roll seinen Siegeszug antritt und sich die Seiten der zuvor leeren Bücher füllen, wird Pleasantville Stück für Stück lebendiger und farbenfroher. Doch nicht allen Bürgern gefällt dieser Farbenrausch ...

Meiner Meinung nach ein echtes Meisterwerk!
Ein Film, der unterhaltsam aufzeigt, dass Menschen Veränderungen brauchen um menschlich zu sein und für Toleranz anderen gegenüber wirbt - ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu drohen.

Lieblingssatz (von Mary-Sue alias Jennifer): "Das ist das einzige Buch, das ich je gelesen habe und du wirst es nicht zerstören!"

Montag, 9. August 2010

Wie konnte ich nur ...

... diesen wundervollen Film übersehen?
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Disneys ichweißnichtwievieltes Meisterwerk aus den Neunzigern
Die Schöne und das Biest
hat mich als kleines Mädchen völlig in seinen Bann geschlagen und schafft es auch heute noch mich zu begeistern.

Die Geschichte ist recht schnell erzählt.
Ein Prinz benimmt sich einer verkleideten Zauberin gegenüber etwas zu arrogant und wird von ihr zur Strafe in ein haariges, mit mächtigen Zähnen und Hörnern ausgestattetes Biest verwandelt.
Weil die Zauberin gerade so richtig mies drauf ist, verwandelt sie den neobarocken Palast in ein Gruselschloss in dem sich Dracula sehr wohl gefühlt hätte und verpasst auch den Dienern neue Gestalten, die dem jeweiligen Tätigkeitsfeld entsprechen.

So wuseln ein charmanter Kammerdiener in Form eines Kerzenleuchters, eine überkorrekte Standuhr (Haushofmeister) und eine mütterlich runde Teekanne (Mamsel) durchs Schloss. Eifrig darauf bedacht ihrem jähzornigen Herrn aus dem Weg zu gehen.

Aber wie es sich für einen anständigen Fluch gehört, gibt es natürlich auch ein Hintertürchen. Sollte es dem Prinzen bis zu seinem 21. Geburtstag gelingen eine Frau zu lieben und von ihr wiedergeliebt zu werden, dann wird der Zauber aufgehoben.
Und genau da kommt die Büchernärrin Belle ins Spiel.

Es ist ein Disney-Film, also wird das Ende wohl niemanden wirklich überraschen. ;-D

Auf jeden Fall zeigt dieser Film eine der schönsten Bibliotheken, die je gezeichnet wurden.
belleslibrary
Eine "schöne" Bibliothek ist für mich seither untrennbar mit Galerien, hohen Fenstern und vollgepfropften Regalen verbunden.

Lieblingszitat: "Mehr Bücher als man in seinem ganzen Leben lesen kann."

PS: Ist außer mir noch jemand der Meinung, dass der Prinz als Biest optisch mehr her macht, als als Mensch?

Freitag, 28. Mai 2010

Skandal!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Liebe Bücherfreunde,

Wir müssen jetzt ganz stark sein. Ein britischer Herr hat doch tatsächlich vor laufender Kamera ein historisches Manuskript aufs schändlichste misshandelt. Nicht genug damit, scheint er auf seine Leistung auch noch stolz zu sein und stellt die Aufnahmen seiner Missetat der Weltöffentlichkeit vor.

Auch wenn es schwer fällt, aber bitte halten Sie durch und sehen Sie sich an wozu Menschen fähig sind.

Skandalvideo

;-D

Donnerstag, 25. März 2010

Marian, the Librarian

Wer hätte gedacht, dass Matthew Broderick so schön singen kann?

Video "Marian, the Librarian"

TV-Film von Disney über ein mir bis dato unbekanntes Musical namens "The Music Man".
musicman

Donnerstag, 18. März 2010

Ernst sein ist alles

Und wieder ein kleiner Filmtipp. Auch dieses Mal wieder ein Komöde. Wenn auch diesmal eine klassische vom Meister des Sarkasmus und der Ironie:
Oscar Wilde's Ernst sein ist alles
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Ein wunderbar inszenierter Film aus dem Jahr 2002 mit dem Traumduo Colin Firth und Rupert Everett in den männlichen, sowie Reese Witherspoon und Frances O'Connor in den weiblichen Hauptrollen. Judi Dench glänzt als Everetts Tante Lady Bracknell.

Algernon Moncrieff (Rupert Everett) ist, wie es sich für einen Londoner Gentleman gehört, hochverschuldet und lebt hauptsächlich von der Gunst seiner reichen Tante. Jack Worthing (Colin Firth) dagegen ist reich und hat einen großen Besitz auf dem Lande, sowie sein Mündel Cecily Cardew (Witherspoon) zu versorgen. Um nicht ständig in der Rolle des gewissenhaften Vormunds gefangen zu sein, erfindet er einen nichtsnutzigen Bruder namens Ernst. Unter diesem Namen ist er in der Londoner Gesellschaft berühmt-berüchtigt und unter diesem Namen verliebt er sich auch in Algys Cousine Gwendolen (O'Connor). Eigentlich möchte er ihr bei seinem Heiratsantrag den Namensschwindel beichten, doch dann erklärt sie ihm, dass sie schon immer fest davon überzeugt war, dass sie nur einen Mann mit dem vertrauenseinflößenden Namen Ernst lieben könne.
Und damit nimmt eine Komödie voller Irrungen und Wirrungen ihren Lauf.

Der Film ist schlichtweg bezaubernd.
Oscar Wildes Theaterstück wird grandios in Szene gesetzt, die Dialoge wunderbar untermalt und den Schauspielern merkt man ihren Spaß am Spielen richtig an.

Warum ich diesen Film hier auf dem Bibliotheksdrachen-Blog anpreise?
Nun, es gibt genau eine Szene mit einer Bibliothekarin.
Als Jack in alten Zeitungen nach Vermisstenanzeigen sucht und dabei wirr vor sich hinplappert, erscheint der Bibliotheksdrache par excellence.
Eine verhärmte alte Jungfer mit Dutt, Nickelbrille und dem berühmten "Schhhhh!" auf den Lippen.

Es gibt so viele Lieblingssätze in diesem Film, aber der hier gefällt mir derzeit am Besten:
"Wir haben bestimmt schon fünf oder sechs Züge verpasst. Wenn wir noch mehr versäumen, werden wir auf dem Bahnsteig ins Gerede kommen." (Lady Bracknell)

Montag, 15. März 2010

Die Männer ihrer Majestät

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Ich gestehe.
Ich habe diese DVD vorrangig wegen Friends-Schnuckelchen Matt LeBlanc gekauft. Aber auch weil der Film 2001 innerhalb von Sekunden aus den Kinos verschwunden war, was für mich immer eine Art Gütesiegel ist. Je kürzer sich die Filme im Kino halten und je weniger sie der Produktionsfirma einbringen, desto eher kann ich davon ausgehen, dass sie meinen Geschmack treffen.
In diesem Fall hält der Film sogar den Renditen-Negativrekord Hollywoods. Mehr als 99 % der Produktionskosten gingen damals buchstäblich in die Binsen.

"Die Männer ihrer Majestät" spielt gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. Special Agent "Beinahe" O'Rourke (LeBlanc) hätte eigentlich schon große Erfolge zu verbuchen gehabt. Er hat beinahe die Pläne der V2-Raketen gestohlen und er hat beinahe eine Enigma-Maschine gestohlen. Was seinen Spitznamen schon einmal erklärt.

Die Briten versuchen schon seit geraumer Zeit an eine Enigma heranzukommen. Sie finden heraus, in welcher Fabrik die Maschine gebaut wird und auch, dass in ihr nur noch Frauen arbeiten, da die Männer allesamt eingezogen wurden.
Also wird O'Rourke abkommandiert und gemeinsam mit dem milchgesichtigen Genie Archie, dem Bürotechniker Aitken und dem Travestiekünstler Tony in Frauenkleider gesteckt und nach Deutschland geflogen - allerdings am falschen Ort abgesetzt.

Das Quartett begibt sich auf nach Berlin, wo ihnen die schöne Romy weiterhilft. Und Romy ist - und da wird es spannend für die Bibliotheksdrachen - Bibliothekarin!

Alles in allem ein kurzweiliger Klamauk mit einer Geschichte á la Charlies Tante mit amerikanisch-britisch-deutscher Besetzung.
Für mich besonders positiv an diesem Film: Eine Kriegskomödie, die die Schrecken des Krieges nicht verschweigt oder gar ins Lächerliche zieht und trotzdem keinen schalen Nachgeschmack zurücklässt.

Nicolette Krebitz als Romy und Oliver Korittke als Tonys Geliebter, haben ihre Auftritte ebenso wie Udo Kier als General und Sissi Perlinger als hysterische Bühnensängerin.

Sehenswert!

Mittwoch, 10. März 2010

Filmtipp - The Quest

The-Libarian

Vielleicht hat ihn der ein oder andere diesen Film von 2004 schon ein mal im Fernsehen gesehen. Die Handlung ist recht schnell zusammengefasst und zeichnet sich durch einen erfrischenden Mangel an Ernsthaftigkeit aus.

Flynn Carsen (Noah Wyle) hat die Dreißig überschritten, zahlreiche Studienabschlüsse und studiert noch immer. Seine Studienkollegen kennt er nicht einmal beim Namen, aber das ist ihm egal. Immerhin hat er seine Bücher und sein Wissen – was will man mehr. Das macht ihn auch zum Sorgenkind seiner Frau Mama, die ihn mit aller Macht und am besten mit einer Schwiegertochter am Arm aus dem Haus haben will.

Nachdem die Archäologiestudenten eine Miniaturpyramide in einem Museum aufgestellt haben, wird Flynn von seinem Professor hinausgeworfen und steht nun vor der schwierigen Aufgabe einen Job zu finden. Aber die Suche danach wird ihm abgenommen, denn ein geheimnisvoller Brief flattert ihm ins Haus. In dem Schreiben verkündet eine leuchtende Schrift, dass er ein Vorstellungsgespräch als Bibliothekar bekommen hätte.
In diesem Gespräch hat Flynn nur eine einzige Frage zu beantworten.

„Warum glauben Sie, Sie wären der Bibliothekar?“

Dank seines über die Jahre hinweg aufgestauten Wissens kann er die Personalchefin Charlene (Jane Curtis) und den eigentlichen Behüter der Bibliothek Judson (Bob Newhart) von seiner Qualifikation überzeugen – und stellt bald darauf fest, dass in dieser Bibliothek die richtige Systematisierung nach Dewey-Dezimalklassifikation nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt.

Als er seinen neuen Arbeitsplatz betritt, geht ihm gleich das Schwert Excalibur an die Gurgel. Die Büchse der Pandora sollte man als Bibliothekar auch besser zugeklappt lassen und wenn man beim Aufräumen an die Bundeslade stößt, bekommt man einen elektrischen Schlag. Außerdem beherbergt die geheime Bibliothek auch eines der drei Teilstücke vom „Speer des Schicksals“, mit dem angeblich Jesus am Kreuz die Wunde beigebracht wurde.

Als dieses Fragment des Speers in der folgenden Nacht gestohlen wird, ist es seine Aufgabe, dieses und die zwei anderen in der Welt versteckten Teilstücke wieder zurück zu holen, da der Speer seinem Besitzer angeblich die absolute Macht verleiht. Einziger Hinweis auf den Verbleib der anderen Stücke ist ein Buch, das in der „Sprache der Vögel“ verfasst ist, welche laut Film von allen Menschen gesprochen wurde, bevor Gott nach dem biblischen Turmbau zu Babel entschied, den Menschen verschiedene Sprachen zu geben. Flynn schafft es jedoch, die Sprache im Flugzeug auf dem Weg zum zweiten Speerfragment zu lernen.
Wie er das schafft? Na, Flynn ist ein Genie! ;-D

Hilfe bei seiner Aufgabe erhält er von einer weiteren Angestellten der Bibliothek, Nicole Noone (Sonya Walger), die sich die Schuld am Tod des vorherigen Bibliothekars und ihres Geliebten, Edward Wilde (Kyle MacLachlan) gibt. Der ist aber – welch Überraschung – noch am Leben, der Anführer einer „Bruderschaft der Schlange“, welche – wir ahnen es schon – den Speer geklaut hat.

Eine wilde Verfolgungsjagd vom Amazonas bis in den Himalaya schließt sich an, bei der in bester Indiana Jones-Manier Holzbrücken zerbröseln, Pfeile aus Wänden schießen, Tempel einstürzen und Bösewichter verprügelt werden.

Die Special Effects sind etwa auf dem Stand von mittelteuren TV-Produktionen, die Geschichte teilweise haarsträubend unrealistisch und vielleicht wird der Film auch deshalb bei wikipedia als „Abenteuerfilmparodie“ bezeichnet.
Aber die Geschichte um den tollpatschigen Bibliothekar Flynn Carsen ist trotz einiger filmtechnischer Mängel sehr unterhaltsam. Noah Wyle verkörpert die Figur des notorischen Klugscheißers derart liebenswürdig, dass man sich seinem Charme kaum entziehen kann.

Was aber wundert, ist der Titel. In Amerika unter dem Titel „The Librarian“ inzwischen eine erfolgreiche Reihe (bereits zwei Fortsetzungen), hielten es die Vermarkter in Deutschland für besser sie unter dem Titel „The Quest“ also „Die Suche“ herauszubringen.
Auch ein Zeichen dafür, welch antiquiertes Bild der Begriff „Bibliothekar“ in Deutschland hervorruft?

Einer meiner Lieblingssätze aus dem Film: "Ich bin der einzige, der die Welt retten kann?" (allgemeines Nicken) "Das ist irgendwie ... traurig."

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Wer wir sind

Wir sind zwei Bibliotheksassistentinnen, im Volksmund auch "Bibliotheksdrachen" genannt, aus Bayern. Drache1 arbeitet in einer kleinen Museumsbibliothek, während Drache2 in einer großen Universitätsbibliothek arbeitet. Beide Bibliotheken möchten wir aus Gründen der Anonymität nicht mit Namen nennen.

Was wir wollen

Wir möchten mit diesem Blog über die Arbeit, die Bibliotheken und Bibliothekare tagtäglich leisten, berichten. Außerdem möchten wir Lesetipps geben, besonders schöne Bibliotheken vorstellen und Vorurteile gegen unseren Berufsstand entweder bestätigen oder hinwegfegen ;-D

Wieso "Bibliotheksdrachen"?

Verzweifelter Ausruf eines angehenden Doktoranden: "Je älter und wertvoller das Buch, desto größer der Drache, der es bewacht."

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Zuletzt aktualisiert: 11. Apr, 10:14

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