OPAC

OPAC ist nicht der Name eines australischen Häuptlings oder ein exotisches Reisgericht vom Asia-Imbiss, sondern ein gar nützliches Teil, dass inzwischen fast alle Bibliotheken ihren lese- und ausleihwilligen Kunden zur Verfügung stellen.

Der Begriff OPAC ist nichts weiter als die Abkürzung von Online Public Access Catalog. Was grob übersetzt bedeutet „da wo Literatur drin is" oder ausführlicher "Katalog, in dem man online sämtliche Bibliotheksbestände suchen kann“.

In jeder Bibliothek ist der OPAC etwas anders gestaltet und in der Regel gelangt man über die Website der Bibliothek dorthin. Diverse Institutionen, die ich hier lieber ungenannt lassen möchte, machen es einem etwas schwerer fordern den Forschergeist ihrer Benutzer etwas mehr heraus.

Nehmen wir einmal dieses Beispiel für einen typischen Stadtbücherei-OPAC.

OpacRegensburg

Hier gibt es zuerst nur einen Sucheinstieg. Die Freitextsuche. Hier gibt man den Titel, den Autor oder ein Schlagwort ein und definiert die Gruppen in denen gesucht werden soll. So kann ich anklicken ob der Gesamtbestand durchsucht werden soll oder nur die Buch-, die DVD- oder CD-Bestände. Meistens ist es auch möglich, in nur einer bestimmten Teilbibliothek zu suchen. Eine sehr praktische Funktion in Großstädten.

Anschließend klickt man auf GO! und schon hat man sämtliche zu dem Suchwort passenden Medien, eine Kurzbeschreibung derselben, ihre Standorte und ihren Ausleihstatus vor Augen. In einigen Fällen sogar das Buchcover und eine kurze Inhaltszusammenfassung.
Was bei Suchanfragen wie „Es war ein Roman mit Engeln und das Cover war weiß mit so nem Engel drauf“* wirklich sehr nützlich ist.

Außerdem gibt es natürlich auch noch die Erweiterte Suchfunktion und der Leser kann selbstständig sein Benutzerkonto verwalten. Er kann immer und jederzeit die Leihfrist der entliehenen Bücher einsehen und gegebenenfalls selbst verlängern. Außerdem können Bücher, die derzeit ausgeliehen sind, vorgemerkt werden, damit sie nur ja nicht nochmal ein Ausleiher vor dem Lesehungrigen in die Finger kriegt.
(Legendär waren die Vormerkungen im Bereich Harry Potter anno domini 2003. 14 Vormerkungen. Wenn man bedenkt, dass jeder Leser das Buch vier Wochen lang behalten darf ...)

Bei den meisten OPACs wissenschaftlicher Bibliotheken gibt es zudem auch noch die Möglichkeit ein Buch, das in der Heimatbibliothek nicht vorhanden ist, über einen überregionalen OPAC zu suchen und per Fernleihe zu bestellen. So zum Beispiel über Gateway Bayern

Gateway
Die Fernleihe wird demnächst einen eigenen Artikel im Bereich Fachchinesisch bekommen, deshalb bleibt mir als Schlusswort nur eines zu sagen:

Keine Angst vorm OPAC!

Die Bedienung desselben ist kinderleicht und auch wenn uns ältere Semester das nicht glauben wollen:
Man kann wirklich nichts daran kaputt machen!
Egal welche Tasten man drückt. :-D

* „Im Reich der Engel“ von Bernard Werber

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Die Bibliotheks - Drachen

Von Bibliotheken, Drachen und Leseratten

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Ein einzigartiger Bibliothekar aus Terry Pratchetts Scheibenweltuniversum. Gemalt von Paul Kidby

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Wir sind zwei Bibliotheksassistentinnen, im Volksmund auch "Bibliotheksdrachen" genannt, aus Bayern. Drache1 arbeitet in einer kleinen Museumsbibliothek, während Drache2 in einer großen Universitätsbibliothek arbeitet. Beide Bibliotheken möchten wir aus Gründen der Anonymität nicht mit Namen nennen.

Was wir wollen

Wir möchten mit diesem Blog über die Arbeit, die Bibliotheken und Bibliothekare tagtäglich leisten, berichten. Außerdem möchten wir Lesetipps geben, besonders schöne Bibliotheken vorstellen und Vorurteile gegen unseren Berufsstand entweder bestätigen oder hinwegfegen ;-D

Wieso "Bibliotheksdrachen"?

Verzweifelter Ausruf eines angehenden Doktoranden: "Je älter und wertvoller das Buch, desto größer der Drache, der es bewacht."

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Zuletzt aktualisiert: 11. Apr, 10:14

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