Montag, 15. März 2010

Die Männer ihrer Majestät

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Ich gestehe.
Ich habe diese DVD vorrangig wegen Friends-Schnuckelchen Matt LeBlanc gekauft. Aber auch weil der Film 2001 innerhalb von Sekunden aus den Kinos verschwunden war, was für mich immer eine Art Gütesiegel ist. Je kürzer sich die Filme im Kino halten und je weniger sie der Produktionsfirma einbringen, desto eher kann ich davon ausgehen, dass sie meinen Geschmack treffen.
In diesem Fall hält der Film sogar den Renditen-Negativrekord Hollywoods. Mehr als 99 % der Produktionskosten gingen damals buchstäblich in die Binsen.

"Die Männer ihrer Majestät" spielt gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. Special Agent "Beinahe" O'Rourke (LeBlanc) hätte eigentlich schon große Erfolge zu verbuchen gehabt. Er hat beinahe die Pläne der V2-Raketen gestohlen und er hat beinahe eine Enigma-Maschine gestohlen. Was seinen Spitznamen schon einmal erklärt.

Die Briten versuchen schon seit geraumer Zeit an eine Enigma heranzukommen. Sie finden heraus, in welcher Fabrik die Maschine gebaut wird und auch, dass in ihr nur noch Frauen arbeiten, da die Männer allesamt eingezogen wurden.
Also wird O'Rourke abkommandiert und gemeinsam mit dem milchgesichtigen Genie Archie, dem Bürotechniker Aitken und dem Travestiekünstler Tony in Frauenkleider gesteckt und nach Deutschland geflogen - allerdings am falschen Ort abgesetzt.

Das Quartett begibt sich auf nach Berlin, wo ihnen die schöne Romy weiterhilft. Und Romy ist - und da wird es spannend für die Bibliotheksdrachen - Bibliothekarin!

Alles in allem ein kurzweiliger Klamauk mit einer Geschichte á la Charlies Tante mit amerikanisch-britisch-deutscher Besetzung.
Für mich besonders positiv an diesem Film: Eine Kriegskomödie, die die Schrecken des Krieges nicht verschweigt oder gar ins Lächerliche zieht und trotzdem keinen schalen Nachgeschmack zurücklässt.

Nicolette Krebitz als Romy und Oliver Korittke als Tonys Geliebter, haben ihre Auftritte ebenso wie Udo Kier als General und Sissi Perlinger als hysterische Bühnensängerin.

Sehenswert!

Ebooks und Fanfictions

Zwei kleine, feine Webtipps für heute.

Die Seite Bookrix sammelt Kurzgeschichten, Romane und Mangas von (Hobby)-Autoren, die ihre schriftstellerischen Ergüsse dann kostenlos wie ein "richtiges" Ebook gestalten können.
Beinahe 10.000 Autoren mit weit über 23.000 Büchern jedweder coleur (und Qualität) bieten sich der Leseratte hier an.
Auch Verlage wie dtv veröffentlichen bei Bookrix Leseproben.

Teilweise sehr schön geschriebene Geschichten und durch die Aufmachung als Ebook mitsamt Blätterfunktion auch sehr leserfreundlich gestaltet.

Ein weiterer Tipp für Schreib- und Lesewillige ist Fanfiktion.de.
Als Plattform für Fanfictions begonnen und inzwischen eine riesige Geschichtensammlung. Hier findet man Fanfictions zu Star Wars, Herr der Ringe oder Jesus Christ Superstar ebenso wie sogenannte Freie Arbeiten.

Derzeit enthält diese Plattform 98.000 Fanfiktions und 55.000 Freie Arbeiten, die sich in Poesie und Prosa einteilen. Das Alter der veröffentlichten Autoren liegt schätzungsweise zwischen 11 und 60. Auch hier gilt: Wer Qualität will, muss ein bisschen suchen und sich bei der ein oder anderen Leseempfehlung, die im Forum ausgesprochen wird, durchklicken.
Durch die zurückhaltende Farbgebung, einfache Navigation und ein sehr sorgfältig arbeitendes Operatoren-Team ist auch diese Seite sehr leserfreundlich.

Die Bibliotheks - Drachen

Von Bibliotheken, Drachen und Leseratten

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Giles

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Wir sind zwei Bibliotheksassistentinnen, im Volksmund auch "Bibliotheksdrachen" genannt, aus Bayern. Drache1 arbeitet in einer kleinen Museumsbibliothek, während Drache2 in einer großen Universitätsbibliothek arbeitet. Beide Bibliotheken möchten wir aus Gründen der Anonymität nicht mit Namen nennen.

Was wir wollen

Wir möchten mit diesem Blog über die Arbeit, die Bibliotheken und Bibliothekare tagtäglich leisten, berichten. Außerdem möchten wir Lesetipps geben, besonders schöne Bibliotheken vorstellen und Vorurteile gegen unseren Berufsstand entweder bestätigen oder hinwegfegen ;-D

Wieso "Bibliotheksdrachen"?

Verzweifelter Ausruf eines angehenden Doktoranden: "Je älter und wertvoller das Buch, desto größer der Drache, der es bewacht."

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Zuletzt aktualisiert: 11. Apr, 10:14

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