Montag, 25. Januar 2010

Bücherfluch

Inschrift in der Bibliothek des Klosters San Pedro in Barcelona:

Wer Bücher stiehlt oder ausgeliehene Bücher zurückbehält, in dessen Hand soll sich das Buch in eine reißende Schlange verwandeln.
Der Schlagfluß soll ihn treffen und all seine Glieder lähmen.
Laut schreiend soll er um Gnade winseln und seine Qualen sollen nicht gelindert werden, bis er in Verwesung übergeht.
Bücherwürmer sollen in seinen Eingeweiden nagen wie der Totenwurm, der niemals stirbt.
Und wenn er die letzte Strafe antritt, soll ihn das Höllenfeuer verzehren auf immer.

Drache1: Da hilft nur beten ;-D
Engel
Engel am Plaza San Pedro, Barcelona

Ja ist denn schon Frühling?

Die Stadt hier versinkt in Schnee und Nebel, von Sonnenschein keine Spur, auch die Bibliothek ist kein besonders heller Raum (zu dem Leidwesen meiner Kollegen und mir) trotzdem meinte ein Benutzer heute den Raum mit einer riesigen Sonnenbrille auf der Nase betreten zu müssen.
Ich frage mich ist denn schon Frühling? oder habe ich einfach nur mal wieder einen neuen Trend verpasst? Ich weiß ja, dass das bei C-Promis ala Paris Hilton "in" ist aber dass jetzt auch Ottonormalverbraucher dazu übergehen diesen Trend zu kopieren hat mich doch etwas irritiert wie ich gestehen muss.

Oder findet ihr das normal?

Euer Drache 2

Das Buch

Wer das Buch liebt

Wer das Buch liebt, nimmt das Ding, das so heißt, auf Papier gedruckt und in Leinwand oder Leder oder Pergament gebunden, mit dem Gefühl einer stillen Vertrautheit in die Hand. Er empfindet es wie ein Geschöpf, das man in Ehren hält und pflegt, und an dessen Leibhaftigkeit man sich freut. Es ist ihm nicht nur Mittel zu einem Zewck, und sei es der geistigste, sondern etwas, das in sich rund und voll ist, von vielerlei Bedeutungen gesättigt und fähig, reich zu spenden.
Liebe zum Buch hat jener, der abends in seinem Zimmer sitzt, und es ist still geworden - vorausgesetzt freilich, daß es um ihn, den Glücklichen, dann wirklich still ist - und auf einmal sind ihm die Bücher im Zimmer wie lebendige Wesen. In seltsamer Weise lebendíg. Kleine Dinge, und doch erfüllt von Welt. Ohne Regung und Laut dastehend, und doch bereit, jeden Augenblick die Seiten zu öffnen und ein Zwiegespräch zu beginnen: stark oder zart, voll Freude oder Trauer, von Vergangenheit erzählend, in die Zukunft weisend oder Ewigkeit rufend, und um so weniger zu erschöpfen, je mehr der zu schöpfen vermag, der zu ihnen kommt.
(Romano Guardini)

Die Bibliotheks - Drachen

Von Bibliotheken, Drachen und Leseratten

Bildlich

librarianManga

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Archiv

Januar 2010
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
23
24
26
29
30
31
 
 

Wer wir sind

Wir sind zwei Bibliotheksassistentinnen, im Volksmund auch "Bibliotheksdrachen" genannt, aus Bayern. Drache1 arbeitet in einer kleinen Museumsbibliothek, während Drache2 in einer großen Universitätsbibliothek arbeitet. Beide Bibliotheken möchten wir aus Gründen der Anonymität nicht mit Namen nennen.

Was wir wollen

Wir möchten mit diesem Blog über die Arbeit, die Bibliotheken und Bibliothekare tagtäglich leisten, berichten. Außerdem möchten wir Lesetipps geben, besonders schöne Bibliotheken vorstellen und Vorurteile gegen unseren Berufsstand entweder bestätigen oder hinwegfegen ;-D

Wieso "Bibliotheksdrachen"?

Verzweifelter Ausruf eines angehenden Doktoranden: "Je älter und wertvoller das Buch, desto größer der Drache, der es bewacht."

Bibliothek geöffnet seit

Online seit 2713 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 11. Apr, 10:14

Bibliotheksbesucher

Drache1 twittert

Follow Bibassi1 on Twitter

Drache 2 twittert jetzt auch

Follow bibassi2 on Twitter

Berühmte Bibliothekare
Bibliothek(are) im Buch
Bibliothek(are) im Film
Bibliotheksdrachen
Dies und Das
Fachchinesisch
Fragen, die nur ein Bibliothekar beantworten kann
Gedichte und Zitate
Stilblüten
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren